StartUncategorizedKurz vor Angriff feuerte FBI-Chef zwölf Iran-Experten

Kurz vor Angriff feuerte FBI-Chef zwölf Iran-Experten

Rund eine Woche vor den Angriffen auf den Iran entließ das FBI zwölf Mitarbeitende, die Iran-Experten gewesen sein sollen.

Das wurde vom Trump-treuen FBI-Direktor Kash Patel entschieden, berichtet der US-amerikanische Nachrichtensender „MS Now“.

FBI-Entlassungen kurz vor Iran-Angriff: FBI-Sprecher schweigt

Offiziell will der FBI-Sprecher Ben Williamson keine Stellung dazu nehmen. Jedoch sollen offenbar „unzulässige Ermittlungsmaßnahmen“ der Grund für die Entlassungen der FBI-Mitarbeitenden gewesen sein, wie „MS Now“ berichtet.

Konkret geht es dabei um streng geheime Regierungsdokumente, die Trump nach seiner ersten Amtszeit in der privaten Residenz in Mar-a-Lago, Florida, ungesichert aufbewahrte, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Das Verfahren gegen Trump wurde eingestellt. ntv schreibt, dass stattdessen jetzt FBI-Mitarbeitende entlassen wurden, die an der Razzia beteiligt waren.

Spionageeinheit wurde zerschlagen

Mit der Entlassung dieser FBI-Mitarbeitenden, darunter auch Iran-Experten, wurde die Spionageeinheit „CI-12“ zerschlagen, erklärt „MS Now“. Diese ist erfahren im Umgang mit Bedrohungen und Spionageoperationen und hat ihren Fokus auf den Nahen Osten, einschließlich Iran.

Weiter berichtet der US-amerikanische Nachrichtensender, dass „CI-12“ unter anderem Gegenspionagebedrohungen ausländischer Regierungen aufgedeckt hatte. Eine von ihnen war Monica Witt, eine ehemalige Geheimdienstspezialistin der US Air Force und Sergeant, die von der Spionageeinheit enttarnt wurde. 2019 wurde sie von einer Grand Jury angeklagt, für den Iran spioniert zu haben. Seither ist Witt untergetaucht.

Märtyrerrache nach Tötung von Qasem Soleimani

Schon im Jahr 2020 wurde Medienberichten zufolge unter Trumps Anweisung mit einem US-Raketenangriff der iranische Kommandeur von Teherans Quds-Brigaden, Qasem Soleimani, in Bagdad getötet. Wie die Nachrichtenagentur Reuters zwei Jahre später veröffentlichte, hieß es vom damaligen iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi:

„Wenn Trump und (der ehemalige Außenminister Mike) Pompeo nicht vor einem fairen Gericht wegen der Straftat der Ermordung von General Soleimani vor Gericht gestellt werden, werden die Muslime unsere Märtyrerrache nehmen.“